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Chronische Krankheiten

Es gibt unterschiedliche Definitionen dafür, was chronische Krankheiten sind. Sie sind in der Regel dadurch gekennzeichnet dass sie sich langsam entwickeln und lange andauern. Im Unterschied zu akuten Erkrankungen erstreckt sich der Krankheitsverlauf über mehr als vier Wochen.

Zu den chronischen Erkrankungen kann man auch die von Geburt an mitgebrachten zählen, seien sie genetisch vererbt, im Mutterleib erworben oder durch frühe systemische Belastungen bedingt.

Beispiele für chronische Krankheiten:

  • psychische Erkrankungen
  • Wohlstandserkrankungen („Metabolisches Syndrom“, „Syndrom X“, „Insulin-Resistenz-Syndrom“) mit dem „tödlichen Quartett“ Hypertonie (Bluthochdruck), Hyperlipidämie (erhöhte Blutfette), Hyperglykämie (erhöhter Blutzucker) und Hyperinsulinämie (erhöhte Insulinkonzentration) als Ursache.
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • chronische Schmerzen
  • Krebs
  • Medikamentöse Nebenwirkungen
  • Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems
  • Seh- und Hörstörungen
  • chronische Atemwegserkrankungen
  • Allergien

Ursachen:

  • lang andauernde Fehlbelastung des Organismus/un-physiologischer Umgang mit dem eigenen Organismus
  • zu wenig Bewegung und Belastung des Organismus bzw. Überlastung
  • mangelhafte (Qualität!) Ernährung (hoch-prozessierte Nahrung), dagegen mengenmäßig zu viel (Quantität; Grund: zu geringe Affekt-Kontrolle)
  • Stress (siehe besonderen Menüpunkt), Reizüberflutung, Wegfall von Pausen und Ruhephasen
  • Toxin-Belastungen
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Leber und Nieren überlastet und „clogged“ (Stagnation!)
  • Schlafmangel
  • Ungünstige, „ererbte“ Verhaltens- und Wahrnehmungsmuster
  • „energetische“ Blockaden, ungelöste seelische Konflikte und systemische Lasten, die die Versorgung spezifischer Bereiche und Organe des Körpers einschränken

Aus den oben genannten Ursachen resultieren oft Überlastung der Selbstregulations-Fähigkeit unseres Organismus, beispielsweise bei unzureichender Versorgung mit essentiellen Mikronährstoffen oder bei Belastung mit Giftstoffen, die unser Körper ohne Unterstützung nicht ausscheiden kann. Bei blockiertem Qi-Fluss im Körper kann selbst bei ausreichender Versorgung mit Nährstoffen lokal ein Defizit auftreten, mit entsprechenden gesundheitlichen Folgen.

Behandlung:

Die konventionelle Medizin fokussiert meistens das Symptom und versucht dieses zu reduzieren. Zur Entlastung oft ein notwendiger Schritt. Eine Heilung der chronischen Erkrankung ist auf diese Weise in der Regel nicht möglich und der Mensch ist dazu gezwungen auf Dauer entsprechende Medikamente einzunehmen, oft bis ans Lebensende.

Oft lassen sich jedoch mit geeigneten Diagnoseverfahren (z. B. der Angewandten Neurobiologie und umfassender Labormedizin) die tieferen Ursachen der chronischen Krankheit erkennen und auflösen. Auch hier ist es wieder wichtig, alle Ebenen des Menschen sowohl in die Diagnostik als auch in die Therapie mit einzubeziehen.