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PTBS/PTSS

Eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) oder ein Posttraumatisches Stress-Syndrom (PTSS) kann auftreten, wenn ein Mensch etwas erlebt hat, das außerhalb der üblichen menschlichen Erfahrung liegt und für fast jeden stark belastend wäre,  Schock und Trauma. Die in der Situation verfügbaren Verarbeitungs-Ressourcen des Menschen sind überfordert. Beispiele für solche Erfahrungen sind eine Bedrohung des eigenen Lebens oder der körperlichen Integrität; eine Bedrohung oder Schädigung der eigenen Kinder oder des Ehepartners; die plötzliche Zerstörung oder der Verlust des eigenen Heims; mitzuerleben oder zu sehen, wie eine andere Person infolge eines Unfalls oder durch körperliche Gewalt verletzt wurde oder starb.

Folgende typischen Symptome können auftreten:

  • das traumatische Ereignis wird ständig wieder-erlebt;
  • wiederholte, stark belastende Träume;
  • plötzliches Fühlen oder Handeln, als ob das traumatische Ereignis wiedergekehrt wäre;
  • intensives Leiden bei der Konfrontation mit Ereignissen, die das traumatische Ereignis symbolisieren oder ihm ähnlich sind, einschließlich der Jahrestage des Traumas;
  • Vermeiden von Dingen oder Situationen, die mit dem Trauma in Verbindung stehen;
  • anhaltende Symptome eines erhöhten Erregungsniveaus („Sympathikotonie“) wie z.B. Schlafstörungen, Reizbarkeit und Wutausbrüche, Konzentrationsschwierigkeiten, übertriebene Schreckreaktionen, Herzschlagen oder ‚‘‘‘‘‘Schweißausbrüche, wenn die betroffene Person mit einer Erinnerung konfrontiert wird. (Die meisten unserer Väter, die im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben, leiden unter derartigen Symptomen!)

Die Symptome zeigen sich in der Regel erst Monate oder Jahre nach dem Ereignis.

In der Therapie der PTBS kommen sinnvollerweise die Aufdeckende, tiefenpsychologische Hypnose oder die Angewandte Neurobiologie zum Einsatz. Die belastenden Aspekte werden identifiziert und mit verschiedenen Techniken aufgelöst.