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Schmerzen

Schmerzen sind eine komplexe Sinneswahrnehmung, die akut oder chronisch  in Graden von leicht bis unerträglich auftreten kann.

Schmerzen sind ein Warnsignal des Körpers bei tatsächlicher oder potentieller Gewebeschädigung und sollte als solches eine intensive Suche nach den Ursachen auslösen. Chronischer Schmerz hat nach gängiger Auffassung den Charakter eines Warnsignals verloren und wird als eigenständiges Krankheitsbild – das chronische Schmerzsyndrom – behandelt.

Die Wahrnehmung  von Schmerzen wird nicht allein von den neuronalen Signalen, die im Gehirn ankommen, bestimmt, sondern durch Filterprozesse im Zentralnervensystem moduliert. Eine körperliche Schädigung führt nicht zwangsläufig zu Schmerzempfindungen, beispielsweise bei Verletzungen durch Unfälle (Schmerzanalgesie) oder intensiver Ablenkung. Umgekehrt können Schmerzen auch ohne körperliche Schädigung  auftreten.

Aus orthomolekular medizinischer Sicht ist Schmerz der Schrei des Körpergewebes nach Orthomolekularia, ausgelöst durch eine lokale oder generelle Mangelversorgung mit lebensnotwendigen Substanzen.

Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin ist Schmerz ein Zeichen für mangelnden Qi-Fluss im Gewebe; dieser ist durch Blockaden unterschiedlichster Art behindert.

Da die Versorgung der Körpergewebe mit Mikronährstoffen und Sauerstoff und die Entsorgung von Stoffwechselabfällen und Toxinen von einem guten Fluss des Qi abhängen, ergänzen sich hier das orthomolekulare und das „energetische“ Modell.

Blockaden für den freien Fluss des Qi können beispielsweise ganz einfach Narben im Gewebe sein oder Verspannungen der Muskulatur. Blockaden können aber auch durch ungelöste seelische Konflikte entstehen, die sich mit der Zeit auch auf die körperliche Ebene auswirken.

Neben einer wirksamen analgetischen Therapie ist nach gründlicher Diagnose eine echte Kausaltherapie, das heißt die Behandlung der schmerzauslösenden Ursachen entscheidend für das Wohlbefinden des Patienten.

Sowohl Diagnose als auch Therapie müssen alle Ebenen des Menschen umfassen und deren innere Zusammenhänge berücksichtigen.

Es gilt, Fehlbelastungen und Überlastungen aufzuheben, Mangel an Orthomolekularia zu korrigieren, Blockaden im Qi-Fluss aufzulösen und psychische Konflikte oder Traumen zu lösen.

Für tiefergehende Diagnostik und Therapie bieten sich aufdeckende, tiefenpsychologische Verfahren in Hypnose oder die Angewandte Neurobiologie mit ihren Zweigen Regulationsdiagnostik und Psycho-Kinesiologie an. In der Therapie kommen dann auf körperlicher Ebene noch Orthomolekulare Therapie und Phytotherapie hinzu. Auf der Qi-Ebene hat sich das therapeutische Qi-Gong als aktive und passive Behandlung bewährt.

Kurzfristig lässt sich Schmerz durch verschiedene hypnotische Verfahren abstellen.  Die Verfahren sind so wirksam, dass selbst schwerste Operationen unter Hypno-Analgesie bzw. Hypno-Anästhesie (ohne chemische Anästhetika oder mit stark reduzierten Dosen) durchgeführt wurden und die Patienten sogar bessere und schnellere Heilung erfuhren.