Therapien

Systemische Therapie

Aus systemischer Sicht genügt es nicht, nur das Individuum in den Fokus zu stellen, sondern auch die Wechselwirkung mit seinem Umfeld  also der „Systeme“  in denen er sich befindet oder befand,  in den Brennpunkt der Therapie zu rücken. Systemische Therapie versucht also, das Beziehungsgeflecht des Menschen zu ergründen und gegebenenfalls zu verändern.

Jeder Mensch ist eingebunden in verschiedene Systeme: in sein berufliches Umfeld, seine Familie, seine Herkunftsfamilie usw., mit vielfältigen Rollen, Aufträgen und Interaktionen. Der jeweilige Kontext bestimmt entscheidend sein Verhalten, das heißt, aus konsequent systemischer Sicht entsteht der Mensch im System.

Eine frühe und damit entsprechend wirksame Prägung erfährt der Mensch als Kind in seinem Herkunfts-Familiensystem. Das Kind übernimmt beispielsweise Lasten des Familiensystems, identifiziert sich mit bestimmten Rollen-Vorbildern oder übernimmt Überzeugungen, sogenannte Glaubenssätze von Mitgliedern der Familie. Hier sind oftmals die tieferen Ursachen für Belastungen, Krankheiten und Schwierigkeiten im Leben zu finden.

Jedes System strebt primär Stabilität an und bedient sich dazu verschiedener, sogenannter selbstregulierender Mechanismen. In diesem Sinne kann Krankheit und Probleme als Lösungsversuch von Konflikten in einem System verstanden werden.

Hier gilt es, zusammen mit dem Klienten, die systemischen Ursachen seiner Beschwerden zu finden und bessere, “gesündere” Lösungen zu finden.

Die systemische Sichtweise ist immer Basis und Rahmen meiner Arbeit!