Therapien

Therapeutisches Qi-Gong

Das therapeutische Qi-Gong nutzt die Methoden des Qi-Gong zur Wiederherstellung und zum Erhalt von Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Qi-Gong heißt wörtlich: Kultivierung des Qi. Es ist sowohl Wissenschaft als auch  Kunst und wird seit tausenden von Jahren in China praktiziert und optimiert mit dem Ziel, Körper und Geist gesund zu erhalten und zu stärken. Es gibt zahlreiche Methoden und Schulen mit sehr unterschiedlicher Zielrichtung und Wirksamkeit sowohl zur Eigen- als auch zur Fremdbehandlung.

Qi-Gong ist die Basis, sowohl der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), als auch der Inneren Kampfkünste Tai Ji, Hsing I und Ba Gua.

Für uns Westler ist der Umgang mit Qi ziemlich ungewohnt. Lediglich die Akupunktur ist einigermaßen akzeptiert, wenn auch mit anderen Erklärungsmodellen  als die Chinesischen Akupunkteure sie haben.

Erst in den letzten Jahren erweitert sich auch unsere Sicht der Welt (wieder), nicht zuletzt durch die Arbeiten der Quantenphysiker und ihre (teils noch spekulativen) Modelle der Welt.

Die chinesischen Qi-Gong-Meister verstehen, je nach Schule, Qi als „Lebensenergie“, die  allen Lebensäußerungen – auf körperlicher und psychischer Ebene – zugrunde liegt, bis hin zu der Interpretation, dass auch der physische Körper selbst aus Qi besteht. Dieses Modell ist den modernen naturwissenschaftlichen Modellen der Quantenphysik sehr nahe.

In jedem Fall hat Qi sowohl einen energetischen als auch einen Struktur- und Informations-Aspekt. Damit ist die Übersetzung dieses chinesischen Konzepts als „Energie“ zu kurz gegriffen und ich verwende vorzugsweise den Begriff Qi.

Blockaden im Qi-Fluss oder ein ungünstig strukturiertes Qi-Feld führen zu Ungleichgewichten im Organismus und können sich als Krankheiten bemerkbar machen. Blockaden im Qi-Feld gibt es auch im psychischen Bereich, zum Beispiel blockierende Ängste oder einschränkende Glaubenssätze.

 

Aktives Üben des Qi-Gong

 Mit geeigneten Übungen lassen sich Blockaden im Qi-Feld auflösen, die Qi-Verteilung und der Qi-Fluss im Körper wieder in Balance bringen, die Aufnahmefähigkeit für Qi aus dem Umfeld verbessern und so das „Energielevel“ deutlich erhöhen. Damit lassen sich viele Krankheiten und Beschwerden auflösen beziehungsweise verhindern. Qi-Gong zu üben dient also einerseits der allgemeinen Gesundheitspflege und Krankheitsprophylaxe, andererseits der Heilung von Krankheiten und Beschwerden. Die Qi-Gong-Übungen sollten täglich praktiziert werden.

Durch langjähriges Studium und  vielfältige Erfahrungen im Bereich der traditionellen asiatischen „Energie-Künste“ bin ich in der Lage, Ihnen sehr wirksame Übungen zu vermitteln, zugeschnitten auf Ihre spezielle Situation und Bedürfnisse.

Das richtige Üben ist wichtig, denn unpassende oder falsch ausgeführte Übungen bewirken entweder nichts oder schädigen gar den Organismus.

Offene Angebote, um Qi-Gong zu erlernen, finden Sie jeweils unter dem Menüpunkt „Aktuelles“.

 

EQH – externe Qi-Heilung

Erlaubt der Zustand des Patienten eigenes, aktives Üben nicht oder sind zusätzliche  Heilimpulse notwendig, kann auf externe Hilfe durch einen kompetenten Qi-Gong-Therapeuten zurückgegriffen werden.

Dabei verweilt der Patient entweder in einem leichten Trance-Zustand um den Heilungsprozess nicht zu stören oder er unterstützt durch eigene Aktivitäten, so er gelernt hat zu tun, was nötig ist.

Der Therapeut arbeitet entweder „energetisch“ mit oder ohne körperliche Berührung oder rein mental im Qi-Feld beziehungsweise im „Qi-Körper“ des Patienten. Welcher Weg eingeschlagen wird, hängt vom Patienten und der Art der Erkrankung ab. Letztlich muss auch jeder Therapeut, der solche Methoden einsetzen will, seine ganz eigenen Vorgehensweisen entwickeln oder finden.

Für die „EQH“ schöpfe ich sowohl aus Methoden der traditionellen chinesischen „Qi-Künste“, als auch aus verschiedenen  indigenen westlichen Quellen.

Neben meinen langjährigen Studien mit meinen wichtigsten Lehrern Li Zhi Chang, Liu Han Wen, Bruce Frantzis und seinem Senior Instructor Paul Cavel, war für mich in Sachen EQH vor allem das Studium des Zhineng Qigong des chinesischen Arztes Dr. Pang Ming inspirierend. In seinem „Huaxia Zhineng Qigong Recovery Centre“ wurden über die Jahre mehrere tausend Patienten mit – nach eigenen Angaben – rund 180 verschiedenen Krankheiten (oft nach konventioneller Medizin „austherapierte“, sprich hoffnungslose Fälle) behandelt. In der Regel nahmen die Patienten an einem umfassenden Übungsprogramm teil, um dann bei Bedarf zusätzlich von Qi-Gong-Therapeuten behandelt zu werden. Im Gegensatz zu vielen anderen externen Qi-Therapien arbeiteten die dortigen Therapeuten mit sog. „externem, universellem Qi“, sie nutzten also nicht ihr eigenes Qi für die Therapie ihrer Patienten. Das Zentrum existiert leider heute nicht mehr.

Meistens sind mehrere Behandlungen mit externem Qi erforderlich.