Philosophie

Wie kann ich meine Gesundheit wiedergewinnen, sie stärken und lange erhalten? Was schützt mich in belastenden Lebensumständen und bei schmerzhaften Erfahrungen?

Diese Fragen, stellen sich wohl die meisten Menschen, spätestens bei Krankheit und in belastenden Krisen.

Es sind auch die Fragen, mit denen sich die Salutogenese, als Ergänzung zur Pathogenese, und die Resilienzforschung beschäftigen und dazu in jüngster Zeit ermutigende Erkenntnisse gewonnen haben.  Vor den gleichen Fragen standen auch die Menschen der alten, indigenen Kulturen und haben dazu sehr wertvolle Einsichten und Methoden entwickelt.

Unser Körper und unsere Psyche sind weitaus widerstandsfähiger, als häufig gedacht. Wir verfügen über oft unterschätzte Ressourcen zur Heilung auch schwerer Erkrankungen und zur Gesunderhaltung unseres Körpers und unserer Psyche.

Nach neuerem, erweitertem Verständnis von Psychosomatik (vgl. ICD 10) liegen den meisten körperlichen Erkrankungen auch psychische Ursachen, zum Beispiel unbewusste Konflikte zugrunde. Umgekehrt findet man bei psychischen Erkrankungen oft Belastungen im körperlichen, insbesondere biochemischen Bereich.

In Erweiterung dieses psychosomatischen Modells des Menschen empfiehlt sich heute die systemische Sichtweise mit gestaffelter Definition des jeweiligen Systems. Der Mensch selbst ist als hochkomplexes System zu verstehen; er ist aber auch in verschiedene Systeme, das heißt Verbindung zu anderen Menschen, eingebunden.

Aus therapeutischer Sicht sind folgende  Aspekte des Menschen relevant:

Erstens der physische Körper mit seinen biochemischen und strukturellen Gegebenheiten, zweitens das “Energiesystem” des Menschen, der sogenannte Qi-Körper, zu dem auch das aus der Akupunktur bekannte Meridiansystem gehört.

Als dritte Dimension der psychische Bereich, den man weiter differenzieren kann in emotionale, mentale und verinnerlichte systemische Aspekten des Menschen. Weitere geistige oder spirituelle Aspekte (der “Wesenskern” oder die “Seele” im christlichen Sinne) sind therapeutisch nicht erreichbar.

Krankheitsursachen können auf allen oben genannten Ebenen liegen. So wird ein Organismus, dem jahrelang wichtige Nährstoffe vorenthalten werden oder der jahrelang schädigende Einflüsse ertragen muss, irgendwann kapitulieren und krank werden. Umgekehrt kann ein Mensch, der sich nach allen Regeln der Kunst ernährt, sich ausreichend bewegt und alles Erdenkliche für seine Gesundheit tut, trotzdem schwerwiegend erkranken, wenn zum Beispiel ungelöste seelische Konflikte – meist sehr früh entstanden und nicht mehr bewusst – zu dauernder Fehlsteuerung seines Vegetativums führen.

Aus dieser ganzheitlichen, also systemischen Sicht des Menschen ist es sinnvoll, idealerweise nicht nur das direkt von einer Erkrankung betroffene Organ oder Organsystem, sondern Körper, Geist und Seele insgesamt und die Rahmenbedingungen in denen der jeweilige Mensch lebt, in Diagnostik und Behandlung mit einzubeziehen. Bei der “energetischen” Betrachtungsweise der Traditionellen Chinesischen Medizin kommt noch der sogenannte Qi-Körper hinzu.

Die moderne Naturheilkunde teilt diese ganzheitliche Sicht des Menschen.

Oberstes Ziel ist es, die Hindernisse, die einer Heilung im Weg stehen, aufzulösen, die Selbstregulationsfähigkeit wiederherzustellen und die Selbstheilungskräfte zu stärken. Damit geben wir dem Gesamtorganismus die Chance, die Gesundheit wiederherzustellen und zu erhalten. Oberster Grundsatz dabei ist: Nihil nocere – nicht schaden!

 

Meine Arbeit als Heilpraktiker sehe ich als Ergänzung zur sogenannten Schulmedizin. Diese kann und soll nicht ersetzt werden. Bei gravierenden Unklarheiten wird der Patient möglichst auf direktem Wege an den jeweiligen Facharzt beziehungsweise Klinik verwiesen. Hier bin ich mir als Heilpraktiker meiner hohen Verantwortung bewusst, die Grenzen meiner Verfahren und meiner eigenen Möglichkeiten frühzeitig zu erkennen und dem Patienten  gegebenenfalls die notwendige ärztliche Unterstützung zu empfehlen.

Meines Erachtens können die kluge Kombination und der verantwortungsvolle Einsatz von Schulmedizin und Komplementär- oder Alternativmedizin die Bedürfnisse der Kranken am besten befriedigen.

 

Mein Wunsch ist es, Menschen so effektiv wie möglich zu helfen und zu wirklicher Heilung zu verhelfen und in diesem Sinne meine Erfolgsrate hoch zu halten. Dafür setze ich mich 100%ig mit all meiner Kompetenz und mit sehr wirksamen und erprobten Methoden ein. Erfolgreiche Zusammenarbeit setzt jedoch auf Ihrer Seite die Bereitschaft zu persönlichem Engagement voraus, auch wenn es manchmal mühsam ist, und die Bereitschaft, meine Vorschläge zu befolgen. Eine Konsumhaltung im Sinne von “Ich zahle das Honorar und Sie machen mich gesund!” funktioniert in der Regel nicht.

Warnen möchte ich auch vor einer Erwartungshaltung wie sie oft insbesondere den hypnotischen Verfahren (genährt durch entsprechende Medienbeiträge und unseriöse Vertreter der Zunft) entgegengebracht wird: “Instant Healing” von teils jahrelang bestehenden Problemen oder chronischen Erkrankungen in nur einer Sitzung. Das ist eine zwar verständliche, aber meistens illusionäre Vorstellung. Sie verhindert erfolgreiche und vertrauensvolle Arbeit an Ihrer Thematik und führt in der Regel zu Enttäuschung.

Wenn Sie im richtigen Sinne bereit sind, Verantwortung für Ihre Gesundheit zu übernehmen und das Gefühl haben, zu mir Vertrauen fassen zu können, freue ich mich auf Ihre Anfrage.